Das Schlepziger Wappen zeigt 3 Symbole:

  • Das Eichen- und Buchenblatt ist das Sinnbild für den Spreewald, die Flora im Naturschutzgebiet. Das Eichenblatt steht für die Eiche, auch als Symbol der Stärke und des Stolzes. Das Buchenblatt steht für die Buche als Kennzeichen der Festigkeit.
     
  • Die Wetterfahne an der Kirche (1782) zeigt traditionell das Fischmotiv. Des Weiteren zeigen alle Siegel (Kirchen- und Gemeindesiegel) eindeutig einen Fisch, so auch das älteste Gemeindesiegel von 1803. Der Fisch als Zander dargestellt, ist der im Unterspreewald mit begehrteste Fisch und wird deshalb auch der Spreewaldfisch genannt. Der Fisch versinnbildlicht Gesundheit, Verschwiegenheit und Wachsamkeit.
     
  • Das halbmondförmige Netz auf silber-weißem Grund ist traditionell angelehnt an die gemeindlichen und kirchlichen Siegel. Nach mündlichen Überlieferungen nannte man das schwimmende Schleppnetz "Wate".

 

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Kahnfahrt

 

Schlepzig

Schlepzig - eine der schönsten und ältesten Gemeinden im Land Brandenburg wird nicht zu unrecht als das touristische Zentrum des Unterspreewaldes bezeichnet.

 

Ausflugstipps

 

Zloupisti – ein wendisches Dorf

WehrDie kleine, schmucke und über eintausend Jahre alte Gemeinde Schlepzig im noch weitgehend natürlich erhaltenen Unterspreewald bietet für jeden Geschmack das passende Angebot. Hier können Geschichtsfreunde noch original historische Gebäude aus dem 18. Jahrhundert bestaunen.Sei es Dorfkirchedie Getreidemühle von 1771,die 1782 wieder aufgebaute Fachwerkkirche mit der naiven Deckenmalerei (schlichtes Barock) oder den ältesten Gasthof des Spreewalds. Diese Gebäude bestehen noch in der ursprünglichen Fachwerkkonstruktion und können besichtigt werden.

Die wendische Siedlung wurde in der Schenkungsurkunde Heinrich II. an das Kloster Nienburg  an der Saale (8.8.1004) Zloupisti benannt - das war die  Bezeichnung für Pfahl, da die ersten Behausungen auf Pfählen gebaut wurden, um den jährlichen Hochwasserfluten der Spree zu trotzen.

MühleDie Getreidemühle, ursprünglich 1740 errichtet und ebenso beim großen Dorfbrand 1769 vernichtet, wurde 1771 als Dreifachmühle (Mahl-, Öl- und Schneidemühle) wieder aufgebaut und besitzt heute einen funktionierenden Schrotgang.

Das Bauernmuseum ist Treffpunkt für alle, die gern aktiv in die Vergangenheit reisen. Das einzigartige Hofensemble mit dem Wohnhaus von 1818, mit Ausstellungen in Scheune, Kuhstall und Feldscheune, mit Backhaus und Kräutergarten ist ein lebendiges Museum für Groß und Klein.  Bis in das 18. und Anfang des 19.Jahrhundert wurde im Ort noch wendisch unterrichtet, wendisch gesprochen und auch gepredigt.

Sehenswert ist auch die kleine Sammlung der Feuerwehrkameraden, die einen Fundus historischer Löschgeräte im Feuerwehrmuseum zeigt.
 
 
Wandern  im Unterspreewald

WehrFür Freunde des Wasserwanderns  bestehen viele Möglichkeiten der Betätigung. Sei es die Runde durch den Ort (Dorfspree) oder über die verschiedenen Wege der Spreeläufe in den Inneren Unterspreewald – dem Herzen des Biosphärenreservats.Infozentrum Biosphärenreservat

Im Infozentrum Alte Mühle Schlepzig des Biosphärenreservat Spreewald erwartet Sie eine Dauerausstellung „Unter Wasser unterwegs“, welche anschaulich das Leben unter der Wasseroberfläche darstellt.

BeobachtungsturmWander- und Naturfreunde können hier auch ausreichend wandern: auf dem Naturlehrpfad "Buchenhain" mit dem 7 m hohem Naturbeobachtungsturm „Wussegk“ an der Spree, im Buchenhain zur PaddlerMoldenhauer Hütte und zurück,  um den großen Inselteich oder zukünftig auch auf dem Rund-und Lehrpfad „Weide(n)weg“. Eine Tageswanderung wert ist der Wanderweg auf dem Europawanderweg E 10 zum 144m hohen „Wehlaberg“ in den Krausnicker Bergen.

Und wenn Sie sich noch vor Ihrem nächsten Rundgang stärken möchten, erwarten Sie feine Gasthäuser und Cafés mit herzhaften Spreewälder Gerichten.

Vom angenehmen Ferienzimmer bis zum komfortablen Hotel findet hier Jedermann seine Unterkunft.  Einkaufsmöglichkeiten im und am Ort sowie medizinische Versorgung stehen zur Verfügung.
 

Radwandern

StrasseDer ca. 620 Einwohner zählende Ort liegt zwölf Kilometer nördlich von Lübben und ist mit dem Rad über den Gurkenradweg, den Hofjagdweg oder den Spreeradweg sehr gut zu erreichen. Die Radwege führen auf natürlich gelegenen Routen entlang von Gewässern, Wiesen und durch Wälder.


 

Veranstaltungen

Zweimal im Jahr lassen die Schlepziger ihrem Humor vollen Lauf und geben ihrem Affen Zucker: Dann holen sie zum Großen Rosenmontagsumzug ihre heimlich gebastelten Motivwagen aus den Scheunen heraus auf die Straße und laden zum Mitfeiern und Mitschunkeln ein.

Zum Dorffest am ersten Wochenende im August zeigen die Nachfahren der Wenden am Großen Kahnkorso am Sonntag witzige Kahnbilder und Motive aus der Dorfgeschichte - bunt, humorvoll und mit viel Liebe dargestellt. 

Ausflugstipps

Tropical Islands

 

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